Lendenwirbel

Die Lendenwirbel sind die Basis für den Rumpf. Durch den aufrechten Gang ist dieser Bereich der Wirbelsäule auch großen Belastungen ausgesetzt.

Was ist ein Lendenwirbel



Der untere Abschnitt der Wirbelsäule wird auch als Lendenwirbelsäule bezeichnet. Diese wird von 5 Lendenwirbeln gebildet. Da der Mensch einen aufrechten Gang hat, bleibt es auch nicht aus, dass gerade dieser Bereich der Wirbelsäule, sehr hohen Belastungen ausgesetzt ist. Die Lendenwirbelsäule stellt zudem auch die Basis des Rumpfes dar. Durch diese beiden Umstände, leiden sehr viele Menschen immer wieder unter Rückenschmerzen. Diese können sich als einfache Schmerzen äußern, die durch Massagen wieder beseitigt werden. Im schlimmsten Fall aber, kann es auch zu einem Bandscheibenvorfall kommen. Bei einem Bandscheibenvorfall kann es aber nicht nur zu Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel kommen, denn auch neurologische Ausfälle sind hier keine Seltenheit. Der Bandscheibenvorfall wird anfangs immer konservativ behandelt. Die Operation stellt immer den letzten therapeutischen Schritt dar. Die Lendenwirbel unterliegen noch immer einer großen Variabilität bei den Menschen.



Es gibt viele Menschen, die unterschiedliche Lendenwirbel aufweisen. Hier wird angenommen, dass der aufrechte Gang zwar evolutionsgeschichtlich schon fertig ist, es aber immer noch Veränderungen gibt. Es kommt auch immer wieder vor, dass der erste Lendenwirbel mit dem Kreuzbein verwachsen ist. Dies hat aber medizinisch betrachtet - keinerlei Einbußen. Die Lendenwirbelsäule weist eine leichte Krümmung auf, wenn diese von der Seite betrachtet wird. Diese Krümmung ist ganz natürlich. Es kann aber durch diverse Fehlhaltungen, zu einer pathologischen Krümmung kommen, die dann zu Schmerzen und zu einem Bandscheibenvorfall führen kann. Der Lendenwirbel besteht aus unterschiedlichen Teilen. So sind immer ein Lendenwirbelkörper und ein Lendenwirbelbogen zu finden. Aber auch kleine Gelenke und Fortsätze sind vorhanden.